In den Höhlen von Jerusalem ist eine Geschichtsrolle mit der wahren Entstehung der 10 Gebote aufgetaucht. Die israelische Regierung hat
krampfhaft versucht, die Veröffentlichung zu verhindern. Leider zwecklos. Darum setzt Euch hin, nehmt Euch nen Keks und
lest.....ein Schelm der Böses dabei denkt :-) Die Zehn Gebote:

...und Moses stieg hinauf auf den Berg Sinai, geleitet von der Stimme Gottes. Sein Volk lagerte am Fusse des Berges und sein Vieh weidete in den grünen Auen. Nachdem Moses einen Tag lang geklettert war, sah er zwischen zerklüfteten Felsen das Licht. Ein rotes, überirdisches Licht war es, wie das Funkeln eines feurigen Sterns. Als grün wurde, ging er weiter und erreichte die Stelle, welche Gott, der Herr ihm im Traum genannt hatte. Er stolperte über einen Ast und rieb sich das Knie, als ER erschien....

'DU KNIEST VOR MIR, MEIN SOHN'
'Scheisse! Hier liegen Stöcke herum. Du könntest dir
einen wohligeren Platz aussuchen, um mich zu treffen!'

'MOSES, KLAGE NICHT. ICH HABE DICH AUSERWÄHLT. ICH
ERWARTETE DICH. ABER DU SIEHST MÜDE AUS?!'
'Ja, und ich habe auch nix an den Ohren, du brauchst
also nicht so zu schreien! Ja, wir hatten gestern ein
Fest!'
'WELCHES FEST? MIR ZU LOBPREISEN?'
'Ah, das ist schon besser von der Lautstärke! Äh, nein,
die Beschneidung meines Sohnes Samuel!'
'IHR BESCHNEIDET EURE KINDER, ICH VERSTEHE NICHT?'
'Wie, du verstehst nicht? Na, da vorne, na dahaa!....
die Pelle, du weisst schon, hä?'
'WAS IST DAS FÜR EIN SELTSAMES RITUAL? IST DAS VON MIR?'
'Können wir auch mal was machen, was nicht von dir ist?
Ist der Herr dann vielleicht beleidigt, oder was??'
'LASSEN WIR DAS. TROTZDEM BIST DU ZU SPÄT!'
'Äh, ich hab´s nicht gleich gehört!'
'ABER ICH SANDTE DIR DOCH EIN ZEICHEN!?'
'Ja, ja, du erschreckst mich verdammt noch mal zu Tode
mit deinen brennenden Dornenbüschen! Ich kann sie
garnicht so schnell auspissen, wie du...'
'MOSES, FLUCHE NICHT VOR DEM ANGESICHT DES HERRN,
SONST...!'
'Sonst was?'
'VERGISS ES! NUN WILL ICH DIR GEBEN WIE VERSPROCHEN DIE
ZEHN GEBOTE, NACH DENEN LEBEN SOLLEN DIE MENSCHEN.
SCHREIBE SIE DARNIEDER UND BRINGE DEN BERG SIE HINAB!'
'Warum quatscht du so verquer? Bist du Yoda? Ich hab
nix zu schreiben!'
'WIE, DU HAST NICHTS ZU SCHREIBEN?'
'Du hast mir nichts davon gesagt, das ich was zu
schreiben mitnehmen soll, verdammt! Moses, hast du
gesagt, geh auf diesen gottverdammten, äh, also, geh auf
diesen Berg, zerreiss dir dabei dein Beinkleid, frier
dir den Arsch ab und bring was zu schreiben mit! Das
hast du gesagt, ja?'
'NICHT DIREKT!'
'Du hast es nicht gesagt!'
'NUN, ICH DACHTE..'
'Du hast es nicht gesagt!'
'ICH ...'
'Du hast es nicht gesagt!'
'GUT! ICH HABE ES NICHT GESAGT! KÖNNEN WIR JETZT
ANFANGEN? DU MUSST ES DIR DANN EBEN MERKEN!'
'Moment, Moment! Merken? Biste meschigge?'
'SOLL ICH DIR DIE ZEHN GEBOTE VIELLEICHT AUCH NOCH IN
STEINTAFELN RITZEN?'
'Ja, das wär doch was, aber nicht zu gross, ich muss sie
ja nachher schleppen!'
'ICH HÄTTE MIR VIELLEICHT DOCH JEMAND ANDEREN SUCHEN
SOLLEN.....'
'Schon OK, alles klar, ich bin soweit, was geht ab,
Alter? Können diese Augen lügen?'

'DAS ERSTE GEBOT:
ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT. DU SOLLST KEINE ANDEREN
GÖTTER NEBEN MIR HABEN!'
'Du sollst keine anderen Götter neben mir haben? Hast
du Angst vor der Konkurrenz, oder was?'
'MOSES, SO SAGE MIR AUS DEM HERZEN: WÜRDEST DU ANDERE
GÖTTER ANBETEN NEBEN MIR?'
'Hmm, ich weiss nicht! Kannst du Regen machen?'
'OB ICH....NATÜRLICH, ICH BIN DER HERRSCHER ÜBER DIE
ELEMENTE'
'Und kriegen wir auch mal was Anderes ausser Manna?'
'IST DARAN WAS NICHT IN ORDNUNG?'
'Schon gut, schon gut! Wir sitzen nur alle in weichem
Stuhl...'

'DAS ZWEITE GEBOT:
DU SOLLST DEN NAMEN DES HERRN NICHT UNNÜTZ GEBRAUCHEN!'
'Versteh ich nicht! Ich darf nich´ mal Himmelherrgott
oder so sagen?'
'NEIN, MOSES!'
'Gottverdammt?'
'NEIN'
'Heilige Scheisse?'
'NEI-HEINNN'
'Äh, wie wär´s mit: Teufel nochmal?'
'MOSES, HALTE EIN DER BLASPHEMISCHEN WORTE!'
'Ok, ok! Mach einfach weiter, wenn du denkst, du bist
soweit, ja? Auf Dein Zeichen!'

'DAS DRITTE GEBOT:
DU SOLLST DEN FEIERTAG HEILIGEN!'
'Waasss? Schau dir den Mosche an, den faulen Sack,
er...'
'ER HAT SEIN TAGEWERK GETAN, MOSES, WARUM SOLLTE ER
NICHT DIE FRÜCHTE SEINER ARBEIT GENIESSEN, WÄHREND
DU.....'
'Während ich was? Ich hüte Ziegen! Ist daran was
Schlechtes?'
'NEIN, MOSES! JEDER NUTZE SEINE IHM GEGEBENE GABE...'
'Gabe? Er knetet ein paar Brote, wer weiss schon, was er
da alles reintut, kratzt sich am Sack und das war´s?'
'MOSES, ZÜRNE IHM NICHT! ICH SPRECHE VOM SABBAT, DEM
SIEBTEN TAG, AN DEM AUCH ICH GERUHT HABE, NACHDEM ICH
DIE WELT ERSCHUF!'
'Wirst langsam alt, ja?'
'ICH WEISS WIRKLICH NICHT, WAS MICH BEWOG, DICH ZU
WÄHLEN'
'Wenn du´s nicht weisst...'

'DAS VIERTE GEBOT:
DU SOLLST VATER UND MUTTER EHREN!'
'Warum? Mein Vater ist ein verfaulter Knochen. Ich ehre
ihn ja, er liegt auf dem grössten Karren und bekommt
einmal in der Woche einen getrockneten Fisch. Das mit
dem abgebrochenen Sonnenschutz war nicht meine Schuld.
Hast Du nicht noch einen Platz frei für ihn? Du kannst
ihn vor deine Türe schieben, dann zieht´s nicht so!'
'MOSES, DU SOLLST SIE EHREN, SIE SIND GOTTESFÜRCHTIGE
MENSCHEN. UND DU BIST AUS IHREN LENDEN ERSCHAFFEN!'
'Genau! Und weil ich ihre Lenden geerbt habe, hab ich
jetzt auch die Gicht! Hier! Immer wenn ich SO mache!'
'DANN MACH EINFACH NICHT SO!'
'Na Klasse! Als Arzt jedenfalls taugst du nichts! Und
meine Mutter? Die hat einen Arsch, das sich zehn Schafe
dahinter verbergen könnten! Mosche und David haben ihren
Rock einmal mit unserem Gästezelt verwechselt. Mann,
was für ein Geschrei das war!'
'ENTSCHULDIGE MOSES, DAS IST NUN WIRKLICH DEIN PROBLEM!'
'Mein Problem, ja? Na klar! Wie geht´ s jetzt weiter??'

'DAS FÜNFTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT TÖTEN!'
'Warum nicht?'
'NUN, ICH HAB´S GESAGT UND...!'
'Ich hab verstanden, was du gesagt hast! Du schreist ja
schon wieder so! Was ist, wenn doch??'
'WIE BITTE?'
'Was passiert, wenn ich doch jemand so, kkrrrrkkkkk, am
Hals eben?'
'DANN, ÄH, DANN ERHÄLTST DU KEINEN EINLASS INS
HIMMELREICH!'
'Das ist alles?'
'WAS HEISST DAS, DAS IST ALLES? FÜR EINEN GLÄUBIGEN
MANN IST DAS HIMMELREICH DAS HÖCHSTE!'
'OK, OK! Für einen gläubigen Mann! Was ist, wenn´s aus
Versehen passiert?'
'AUS VERSEHEN, JA??'
'Stell dir vor, ich gehe an einem schönen Tag durch die
Wiese und zertrete eine, äh, sagen wir, Ameise, was
dann?'
'DAS IST ETWAS ANDERES!'
'Sagtest Du nicht, Herr, das alle Wesen gleich sind vor
Deinem Angesicht?'
'DAS SAGTE ICH!'
'Aha, also!? Oder ich töte dir zu Ehren eine Ziege, was
dann??'
'MOSES, DU GEHST MIR AUF DIE NERVEN HEUTE!'
'Schon gut, schon gut!! Mach weiter! Tu´ dir bloss
keinen Zwang an! Mir muss man ja nix erklären!'

'DAS SECHSTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT EHEHBRECHEN!'
'Wie sollte ich auch? Judith ist den ganzen Tag bei mir!
Ich hätte gar keine Gelegenheit, Sarah mit den dicken...'
'AUCH WENN DEIN WEIB NICHT DA IST!!'
'Ach so! Na dann! Ist aber hart, das sag´ ich Dir! Was
ist, wenn meine Frau wieder mal total ausläuft? Ich
denke jedesmal, der Jordan tritt über die Ufer. Könnt
ich dann nicht....'
'NEIN, AUCH DANN NICHT'
'Könntest du nicht wenigstens das abstellen. Warum bluten
sie einmal im Monat wie die Schweine?'
'DAS IST DIE STRAFE FÜR EUER SCHAMLOSES TREIBEN IM
PARADIES!'
'Hej, das war nicht ich!! Hier ist aber jemand nachtragend!
Mein Gooooott!'
'NATÜRLICH BIN ICH DEIN GOTT! ABER WIR SOLLTEN JETZT
WEITERMACHEN! HIER KOMMT MEIN NÄCHSTES GESETZ:'

'DAS SIEBTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT...'
'Wie viele kommen denn noch?'
'WIE VIELE WAS?'
'Wovon spreche ich, oh Herr?! Gesetze, äh, Gebote, was
auch immer!'
'MOSES, ICH SAGTE DIR, ICH WERDE DIR ZEHN GEBOTE GEBEN!
ZEHN! DU HÖRTEST SECHS, ALSO FOLGEN NOCH VIER!'
'Drei!'
'VIER!'
'Drei!'
'MOSES, WAS SOLL DIESE FEILSCHEREI, WIR SIND HIER NICHT
AUF EINEM BAZAR!'
'War´n Versuch! Sollte lustig sein! Humor ist also auch
Fehlanzeige! OK, lass hören!'

'DAS SIEBTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT STEHLEN!'
'Was ist das wieder für ´ne Scheisse!!'
'MOSES, ICH ERSUCHE DICH NOCH EINMAL, NICHT ZU FLUCHEN!'
'Und wenn ich doch stehle?'
'DANN ERHÄLTST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!'
'Das hatten wir schon! Das ist aber ein ziemlich
dusseliges Gesetzbuch! Wie wär´s mit Eier ab?!'
'WIE BITTE?'
'Tschuldige, du hast ja keine Eier! Ihr Götter pflanzt
euch ja durch Jungfernzeugung fort!'
'WER SAGT DAS?'
'Hmm, so Gerede eben unter den Männern.'
'GEREDE, JA? WÜRDEST DU JETZT BITTE, BITTE ZUHÖREN?!'
'Ja, ja!'

'DAS ACHTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT FALSCHES ZEUGNIS ABLEGEN WIDER DEINEM
NÄCHSTEN!'
'Das ist doch Kappes!'
'ACH JA?'
'Ja! Also neulich, da sag ich zu meiner Judith, der
Ismail, was der Sohn von Joseph ist, der treibt´s mit
der Kuh von...'
'MOSES!'
'...dem David, dem Zahnlosen, wie wir ihn nennen, und
da hat die Judith es dem David erzählt und...'
'MOSES!'
'...der hat es Joseph erzählt und dann? Mann, der hat
vielleicht Mores gekriegt! Waassss isssss?'
'MOSES, GENAU DAS MEINE ICH! ANSTATT DEN RECHTEN WEG
IHN ZU LEHREN, REDEST SCHLECHT DU ÜBER IHN!'
'Vor´s Maul gab´s! Und? Hat´s ihm geschadet? Hä?'

'DAS NEUNTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUSES!'
'Häää? Siehst du hier ein Haus? Schau dir diese
beschissene Gegend doch einmal an, in die du uns
geführt hast!'
'ICH? DU HAST SIE HIERHER GEFÜHRT!'
'Jetzt bin ich schuld? Wir hätten diesen Berg nicht
erreicht!'
'EIN ANDERER HÄTTE ES AUCH GETAN.'
'Ich krieg die Motten! Ein anderer hätte es auch getan!
Auf die Erklärung hab ich gewartet! Scheisse Mann...'
'RUHE JETZT!'
'Ja, ja!'
'MOSES! DU GERINGSCHÄTZT MICH! ICH....'
'Du hast mich doch ins Leben geholt! Ich bin nach deinem
Ebenbild erschaffen! Vielleicht möchtest du ja mit der
Sarah....'
'TREIB´S NICHT ZU WEIT, MOSES!'

'DAS ZEHNTE GEBOT:
DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIBES, KNECHT,
MAGD, VIEH, NOCH ALLES, WAS SEIN IST!'
'Na Klasse! Das lässt ja wenig Spielraum für Auslegungen,
nicht wahr? Bin ich vielleicht ein Ziegenficker, wie die
Griechen?'
'MOSES, NOCH EIN WORT UND ICH SCHICKE DICH UND DEIN
VOLK 40 JAHRE DURCH DIE WÜSTE, WENN´S SEIN MUSS, IST DAS
KLAR??'
'Äh, hab ich dir schon mal gesagt, das du lustig
aussiehst, wenn du Dich aufregst............?'

 

Der neue Pfarrer war so nervös, dass er bei der 1. Messe fast nicht sprechen konnte. So fragte er den Bischof nach Rat. Dieser sagte, dass er
vor der ersten Messe zwei Tröpfchen Wodka in ein Glas Wasser gegeben habe, und wenn er dieses zu sich nehme, sei er nicht mehr nervös.

Nachdem der Pfarrer das getan hatte, ging es ihm so gut, dass er sogar während einem Sturm die Ruhe nicht verloren hätte. Als der Pfarrer aber
nach der Messe in die Sakristei zurückkehrte, befand sich ein Zettel dort vom Bischof:

* * *
Geschätzter Pfarrer!
Ich gebe Ihnen einige Angaben und Feedbacks zu Ihrer ersten Messe und hoffe auch, dass sich diese Angelegenheiten in der nächsten
Messe nicht wiederholen werden:

• Es ist nicht nötig, Zitronen an den Kelchrand zu stecken.
• Der Kasten neben dem Altar ist der Beichtstuhl und nicht das WC.
• Die Gebote sind deren 10 und nicht 12.
• Die Anzahl der Apostel waren 12 und nicht 7.
• Keiner der Apostel war ein Zwerg, und auch keiner hatte ein Käppchen an.
• Jesus und die Apostel benennen wir nicht mit "J.C. & the Gang".
• David besiegt Goliath mit einem Stein durch die Steinschleuder - er
  fixte ihn nicht zu Tode.
• Wir benennen Judas nicht mit "Hurensohn", und der Papst ist nicht "El
  Padrino".
• Bin Laden hat nichts mit dem Tod von Jesus zu tun.
• Das Weihwasser ist zum Segnen da und nicht, um den Nacken zu erfrischen.
• Weshalb Sie den Messwein in einem Zug leergetrunken, dann Salz geleckt
  und anschliessend in die Zitrone gebissen haben, ist mir auch unklar.
• Niemals sollten Sie beten, indem Sie sich auf die Stufen vor dem Altar
  setzen und den Fuss auf die Bibel legen.
• Die Hostie ist nicht zum Aperitif mit dem Wein, sondern für die
  Gläubigen gedacht.
• Bitte nehmen Sie den Satz "Brechet das Brot, und verteilt es unter den
  Armen" nicht wörtlich; es war nicht nötig, sich zu übergeben, um die
  Schweinerei dann auch noch unter den Achselhöhlen zu verteilen.
• Mit dem Begriff "Es folgte ihm eine lange Dürre" war nicht die
  Primarlehrerin gemeint.
• Die Aufforderung zum Tanz ist nicht schlecht, aber in der Polonaise
  durchs Kirchenschiff: Nein!
• Die Tussi mit den kleinen Möpsen war die Jungfrau Maria.
• Stützen Sie sich künftig nicht mehr auf der Statue auf; noch weniger
  müssen Sie sie umarmen und bitte auch nicht küssen.
• Der Freak im Kirchenschiff ist übrigens Jesus; er hängt da auch nicht
  rum, sondern ist ans Kreuz genagelt.
• Jener in der Ecke des Chores, welchen Sie als Schwulen, ja sogar als
  Travestit mit Rock benannten, das war übrigens ich.
• Das nächste Mal geben Sie bitte einige Tröpfchen Wodka ins Wasser und
  nicht umgekehrt.

Herzlichst
Ihr Bischof

 

Nach jedem Flug füllen Piloten ein Formular aus, auf dem sie die Mechaniker über Probleme informieren, die wahrend des Fluges aufgetreten sind, und die eine Reparatur oder eine Korrektur erfordern. Die Mechaniker informieren im Gegenzug auf dem unteren Teil des Formulars die Piloten darüber, welche Maßnahmen sie jeweils ergriffen haben, bevor das Flugzeug wieder startet.
Man kann nicht behaupten, dass das Bodenpersonal oder die Ingenieure hierbei humorlos waren. Hier einige Beschwerden und Probleme, die tatsachlich so von Piloten der Fluglinie QANTAS eingereicht wurden. Dazu der jeweilige Antwort-Kommentar der Mechaniker. Übrigens ist Quantas die einzige große Airline, bei der es noch nie einen Absturz gab.


P = Problem, das vom Piloten berichtet wurde.
S = Die Lösung/ Maßnahme des Ingenieurs/Mechanikers.

P: Bereifung innen links muss fast erneuert werden.
S: Bereifung innen links fast erneuert.

P: Testflug OK, Landung mit Autopilot sehr hart.
S: Landung mit Autopilot bei diesem Flugzeugtyp nicht installiert.

P: Im Cockpit ist irgendetwas locker.
S: Wir haben im Cockpit irgendetwas wieder fest gemacht.

P: Tote Käfer auf der Scheibe.
S: Lebende Käfer im Lieferruckstand.

P: Der Autopilot leitet trotz Einstellung auf "Hohe halten" einen Sinkflug
von 200 fpm ein.
S: Wir können dieses Problem auf dem Boden leider nicht nachvollziehen.

P: Hinweis auf undichte Stelle an der rechten Seite.
S: Hinweis entfernt.

P: DME ist unglaublich laut.
S: DME auf glaubwürdigere Lautstarke eingestellt.

P: IFF funktioniert nicht.
S: IFF funktioniert nie, wenn es ausgeschaltet ist.

P: Vermute Sprung in der Scheibe.
S: Vermute Sie haben recht.

P: Antrieb 3 fehlt.
S: Antrieb 3 nach kurzer Suche an der rechten Tragflache gefunden.

P: Flugzeug fliegt komisch.
S: Flugzeug ermahnt, ernst zu sein und anständig zu fliegen.

P: Zielradar summt.
S: Zielradar neu programmiert, so dass es jetzt in Worten spricht.

P: Maus im Cockpit.
S: Katze installiert.

 

Es sind Sätze die tatsächlich so vor Gericht gefallen sind, Wort für Wort, aufgenommen und veröffentlicht von Gerichtsreportern.
Das Ganze ist aus dem amerikanischen übersetzt:

F: Wann ist ihr Geburtstag?
A: 15. Juli
F: Welches Jahr?
A: Jedes Jahr.
F: Diese Amnesie, betrifft sie ihr gesamtes Erinnerungsvermögen?
A: Ja.
F: Auf welche Art greift sie in ihr Erinnerungsvermögen?
A: Ich vergesse.
F: Sie vergessen. Können sie uns ein Beispiel geben von etwas, das sie vergessen haben?
F: Wie alt ist ihr Sohn, der bei ihnen lebt?
A: 38 oder 35, ich verwechsle das immer.
F: Wie lange lebt er schon bei ihnen?
A: 45 Jahre.
F: Was war das Erste, das ihr Mann an jenem Morgen fragte als sie aufwachten?
A: Er sagte: "Wo bin ich Cathy?"
F: Warum hat sie das verärgert?
A: Mein Name ist Susan.
F: Nun Doktor, ist es nicht so, dass wenn man im Schlaf stirbt, man es erst beim Aufwachen bemerkt?
F: Ihr jüngster Sohn, der 25-jährige, wie alt ist er?
F: Waren sie anwesend als das Bild von ihnen gemacht wurde?
F: Die Empfängnis des Kindes war also am 8. August?
A: Ja
F: Und was haben sie zu dieser Zeit gemacht?
F: Sie hatte 3 Kinder, richtig?
A: Ja.
F: Wieviele waren Jungen?
A: Keins
F: Waren denn welche Mädchen?
F: Wie wurde ihre erste Ehe beendet?
A: Durch den Tod.
F: Und durch wessen Tod wurde sie beendet?
F: Können sie die Person beschreiben?
A: Er war etwa mittelgroß und hatte einen Bart.
F: War es ein Mann oder eine Frau?
F: Ist ihr Erscheinen hier heute morgen begründet auf der Vorladung die ich ihrem Anwalt zugesandt habe?
A: Nein, so ziehe ich mich an wenn ich zur Arbeit gehe.
F: Doktor, wie viele Autopsien haben sie an Toten vorgenommen?
A: Alle meine Autopsien nehme ich an Toten vor.
F: Alle deine Antworten müssen mündlich sein, OK? Auf welche Schule bist du gegangen?
A: Mündlich
F: Erinnern sie sich an den Zeitpunkt der Autopsie?
A: Die Autopsie begann gegen 8:30 Uhr.
F: Mr. Denningten war zu diesem Zeitpunkt Tod?
A: Nein, er saß auf dem Tisch und wunderte sich, warum ich ihn autopsiere.
F: Sind sie qualifiziert eine Urin-Probe abzugeben?
F: Doktor, bevor sie mit der Autopsie anfingen, haben sie da den Puls gemessen?
A: Nein.
F: Haben sie den Blutdruck gemessen?
A: Nein
F: Haben Sie die Atmung geprüft?
A: Nein
F: Ist es also möglich, dass der Patient noch am Leben war, als sie ihn autopsierten?
A: Nein
F: Wie können sie so sicher sein, Doktor?
A: Weil sein Gehirn in einem Glas auf meinem Tisch stand.
F: Hätte der Patient trotzdem noch am Leben sein können?
A: Ja, es ist möglich, dass er noch am Leben war und irgendwo als Anwalt praktizierte

 

Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch mein Handtuch, ein Buch,
eine Flasche ALDI-Mineralwasser und eine Flasche Sonnencreme ein und setz
mich ins Auto. Natuerlich muesste ich nicht mit dem Auto fahren. Ich koennte
ja auch mit dem Rad fahren. Aber Rad fahren ist genauso zum Kotzen wie
Strassenbahn fahren... und zu Fuss geht nun wirklich nicht! Also, ich fahre
zum Schwimmbad.

Je naeher ich dem Schwimmbad komme, um so groesser wird die Zahl der
Radfahrer, die mit sonnigem Gemuet kreuz und quer nebeneinander und sowieso
ueberall auf der Strasse herumschlingern, die Sonnenbrille auf der Nase und
tonnenweise Krempel im Koerbchen, wie zum Beispiel Luftmatratzen,
Kuehlboxen, Sonnenschirme oder ihren Nachwuchs. Man koennte glauben, manche
waeren aus ihren Haeusern vertrieben auf dem Weg in die Fremde... aber nein,
sie wollen tatsaechlich nur einen Tag ins Schwimmbad.

In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine Geduld rauschen sie also
unkoordiniert vor meinem Auto herum... aber ich lasse mich nicht entmutigen
und suche einen Parkplatz. Schatten waere toll. Am besten nicht zu weit
weg.

Ich suche ungefaehr eine halbe Stunde und stelle mich dann siebeneinhalb
Kilometer vom Eingang entfernt gegen die Fahrtrichtung im absoluten
Halteverbot auf einen sonnendurchfluteten Radweg, den die oben erwaehnten
Bekloppten komischerweise eisern ignorieren.

Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge. Darunter auch fuenf aeltere
Herren in Team Telekom-Outfits, die lauthals verkuenden, dass sie nach 20
Kilometern Rad fahren jetzt noch 25 Bahnen schwimmen werden... Interessante
Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins Schwimmbad, mit dem Krankenwagen
wieder zurueck. Drei Teenies zwaengen sich durch die Reihe nach vorn. Auf
meinen freundlichen Hinweis, sie sollten sich doch bitte hinten anstellen,
antwortet einer mit einem ebenso freundlichen: "Halt doch die Fresse,
Schwuchtel!". Aber ich freu mich einfach nur weiter auf das kuehle Nass und
passe nebenbei auf, dass mir im Gedraenge keiner den Geldbeutel klaut.

An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf Ermaessigung geltend. Die
freundliche Dame bittet mich herein, laesst sich
Studentenausweis,Personalausweis, Fuehrerschein, EC-Karte,
Organspender-Karte, Impfpass und Geburtsurkunde vorlegen und unterzieht mich
einem Luegendetektor-Test. Nachdem das BKA meine Fingerabdruecke ueberprueft
hat, gewaehrt man mir tatsaechlich ermaessigten Einlass in den
Badespass-Park!

Ich suche mir ein nettes Plaetzchen auf der Wiese, lege mein original rotes
Schwuchteltuch auf ein Ameisenloch und eine alte Portion Pommes und freu
mich auf den schoenen Tag. Die Voeglein singen, die Kinder schreien und die
Kids nebenan erfreuen das ganze Schwimmbad mit dem lieblichen Geschrei von
Rammstein, welches aus ihrem Ghettoblaster droehnt. Dann erfreue ich die
Bienen und Wespen, indem ich mich von Kopf bis Fuss mit einer pampigen,
stinkigen Sonnencreme einschmiere. Sofort summen sie lustig um mich herum...

Ach, das Leben ist schoen! Nachdem ich mich eine halbe Stunde in der Sonne
geraekelt habe, bekomme ich langsam Durst und greife zu meinem Wasser. Als
ich gerade trinken moechte, donnert mir ein Fussball lustig hinten auf die
Birne, was dazu fuehrt, dass ich mir am Flaschenhals ein noch lustigeres
kleines Stueck vom Schneidezahn abschlage... Ich drehe mich um und da
steht... so ein Zufall! Das sympathische kleine Arschkind vom Eingang!
Entschuldigend sagt der Kleine zu mir: "Geb mein Ball her, du Missgeburt!"
Da kann ich natuerlich nicht nein sagen und werf ihm den Ball zu....

Im Schwimmbad ist es echt toll! Doch ein Schluck Wasser konnte mich nicht
wirklich erfrischen. Zeit fuer einen Sprung ins kuehle Nass! Nachdem ich
einen netten Mann neben mir darum gebeten habe, doch ein Auge auf meine
Sachen zu haben, waehrend ich schwimme, schlendere ich zum Becken. Hier ist
es toll! Viele kleine Kinder rennen herum. Eins rennt mir mit dem Kopf in
die Eier und faengt an zu heulen. Die Mutter schreit mich ein wenig an, was
mir einfiele, so einfach am Becken vorbeizugehen wenn ihr Kind da herumtobt.
Ja, das tut mir natuerlich Leid... haett ich auch wirklich besser aufpassen
muessen. Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt schoen!

Das Sonnenoel von tausenden Leuten schillert auf der Wasseroberflaeche,
durch die Chlor-veraetzten Augen scheint die Welt in einen lieblichen
Schleier gehuellt. Ich tauche unter und geniesse gerade den Wechsel zwischen
kaltem Wasser und warmem Pipi als mir ein nettes kleines Kind vom
3-Meter-Brett auf den Ruecken springt. Als ich japsend auftauche, um mich zu
entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau das gleiche Kind wie eben war!
Hach wie nett! Hoffentlich hat es sich nicht weh getan! Es hoert auch
tatsaechlich gleich auf zu weinen, nachdem ich ihm meine
Uhr geschenkt habe. So ein liebes Kind! Raus aus dem Wasser, zurueck zum
Platz.

Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein wenig auf meine Sachen
aufgepasst hat, nicht mehr da. Mein Geldbeutel auch nicht. Dafuer aber sein
Hund, der gerade mein Schnitzelbroetchen frisst, um danach in meinen
Turnschuh zu scheissen. Netter Hund! Eigentlich bin ich sehr ausgeglichen...
aber jetzt ist es doch langsam genug. Ich packe meine Sachen zusammen und
den bloeden Hund in die Kuehlbox seines freundlichen Herrchens. Selbige
lasse ich feierlich im Wellenbecken zu Wasser und schaue mir belustigt den
wilden Ritt an, waehrend ich ein paar Takte "Surfin USA" pfeife. Mit dem
Handy des Herrchens rufe ich eine 0190-Nummer an und werfe es dann aufs Dach
der Umkleidekabinen. Jetzt hab ich mich schon beinahe beruhigt. Ich
schlendere zu meinem Fussball-Freund, nehme ihm den Ball ab und schiesse ihn
mit einem beeindruckenden Vollspann aus einem Meter Entfernung direkt in
sein nettes Gesicht. Nachdem er blutüberströmt nach hinten umgefallen ist,
nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack noch ein kleines
Feuerchen zu legen und mache mich auf den Weg zum Ausgang.

Als ich am Beckenrand vorbeikomme sehe ich meinen Kumpel vom 3-Meter-Brett.
Da der Bademeister gerade dabei ist, einen Telekom-Opa aus dem Becken zu
fischen, nutze ich den Moment, schnapp mir die Badehose des netten kleinen
Schweinepriesters und haenge sie nicht weit entfernt an einen hohen Ast.

Als ich am Ausgang ankomme schau ich mich ein letztes Mal um: Der
Fussball-Penner huepft plaerrend um seinen brennenden Rucksack herum (das
Feuer hat inzwischen auf benachbarte Bastmatten uebergegriffen), die kleine
Nervensaege huepft nackt unter dem Badehosen-Baum herum (Umzingelt von
kreischenden Mädchen) und der nette Nachbar sucht seinen Hund... die fest
verschlossene Kuehlbox zieht immer noch ihre Bahnen im Wellenbecken und das
Handy funkelt mir lustig vom Umkleidendach zu. Die Rechnung muss inzwischen
bei etwa 98 Euro liegen...

Als ich zum Auto zurueckkomme haengt ein Strafzettel dran. Ich nehm ihn ab,
lese ihn aufmerksam durch und esse ihn auf. Dann steig ich in mein bruetend
heisses Auto und denke: Gar nicht so schlecht, so ein Besuch im Freibad.