Meine Ziervögel

 

Auf diesen Seiten möchte ich einmal meine Ziervögel etwas vorstellen die ich halte. Jeder der sich für Ziervögel interessiert sollte sich erst einmal vorher dieses durchelesen:

Hat man sich dafür entschieden sich einen Vogel als Haustier zu halten, sollte man auch auf die entsprechenden Bedürfnisse der Vögel achten. Dazu sollte man sich vorher hinreichend über die jeweilige Vogelart die man halten möchte informieren. Generell möchte ich anmerken, dass Vögel Grundsätzlich nicht alleine gehalten werden sollen, es sind Schwarmvögel die in freier Natur in großen Verbänden leben. Die Vögel leiden bei Einzelhaltung an Einsamkeit und können dadurch auch krank werden.

Es ist für die Vögel wichtig, nicht den Bezugspunkt zu ihrer eigenen Art zu verlieren. Kein Mensch kann einen Artgenossen ersetzten, bei der gemeinsamen Gefiederpflege, beim gemeinsamen futtern, baden, schlafen und die Gespräche untereinander um nur einige Punkte zu erwähnen. Bei Papageien wie auch einigen anderen Arten ist bekannt, dass sich diese komplett nackt rupfen, aus zum Teil Langeweile als auch vor allem aus Einsamkeit. Das sollte jeder der sich entschließt Vögel halten zu wollen bedenken und berücksichtigen.

Ich würde immer mindestens eine paarweise Haltung favorisieren, am besten wäre es natürlich wenn man einen kleinen Schwarm halten kann, was voraussetzt das man den nötigen Platz dazu zur Verfügung hat womit wir bei der Unterbringung wären.

Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Unterbringung in einem ausreichend großen Käfig. Die im Handel erhältlichen Käfige sind oft zu klein oder stellen als schön verzierte Drahtgeflechte allenfalls ein Ausstellungsstück dar, sind aber für den Vogel absolut ungeeignet, insbesondere sollte von runden Käfigformen Abstand genommen werden. Für Papageien und Sittiche sollten die Gitter horizontal angeordnet sein (idealerweise 2 Seiten horizontal und 2 Seiten vertikal), um dem Klettertrieb der Tiere gerecht zu werden.

Als Sitzstangen sollte man Naturäste in verschiedenen Stärken verwenden um Fußkrankheiten- und Anomalien der Zehen vorzubeugen. Als Naturäste eigenen sich Zweige von Obstbäumen und Weidenzweige, Birken und Buchenzweige und noch einige andere. Dennoch sollte man drauf achten dass diese nicht gespritzt sind, da die Vögel sich zum einen daran den Schnabel abstreifen und zum anderen auch dran knabbern.
Besonders günstig sind auch Holunderzweige, in ihrem Mark verkriechen sich evtl. eingeschleppte Milben. Wenn man diese Sitzstangen öfters wechselt, bei Tageslicht wohl gemerkt, entfernt man auf natürliche Weise so manchen Plagegeist.

Von der alten Unsitte, ein Vogel singt umso besser desto kleiner der Käfig ist, ist unbedingt abzuraten. Was in den vergangenen Jahrzehnten mit beispielsweise Kanarienhähnen gemacht wurde, spottet jeder Beschreibung. Es empfiehlt sich, den Vögel mindestens eine Stunde täglich unter Aufsicht Freiflug zu gewähren damit er seine Flugmuskulatur trainieren kann.

Kann man ihnen diese Möglichkeit nicht bieten, sollte man über eine Volierenhaltung nachdenken. Jeder Vogel sollte in seinem Käfig, sofern er darin dauerhaft untergebracht ist und es sich nicht um ein vorübergehendes Krankendomizil oder eine Zuchtbox handelt, mindestens einige Flügelschläge tun können.

Der Standort im Zimmer sollte vor praller Sonneneinstrahlung und Zugluft geschützt sein, außerdem sollte man eine Bademöglichkeit oder regelmäßiges Besprühen mit einer Blumenspritze bieten.

Das angebotene Futter sollte alle lebensnotwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthalten. Die im Handel angebotenen Körnermischungen bieten oft zu wenig an essentiellen Bestandteilen und sollten durch frisches, immer gut gewaschenes und geschältes Obst und Gemüse, einem Kalkstein und Grit sowie ab und zu Eigelb oder Eifutter ergänzt werden.

Noch ein Link zu der:
Mindestanforderungen an die Haltung von Kleinvögeln