Endoparasiten

Als Endoparasiten bezeichnet man Organismen, die sich zumindest zeitweise in anderen Lebewesen wie dem Wirt aufhalten und von diesen profitieren, ohne selbst für den Wirt einen Nutzen zu bringen. Vielfach verursacht der parasitierende Organismus direkt zum Beispiel durch Verletzungen oder indirekt durch beispielsweise den Nährstoffentzug, Schäden am befallenen Wirt zu verursachen. Man unterscheidet zwischen apathogen (nicht krankmachend), fakultativ (gelegentlich krankmachend) und pathogene (krankmachend) Parasiten. Während erstere in der Regel keine gravierenden Auswirkungen auf das Wirtstier haben, muss beim zweiten und dritten Typ damit gerechnet werden, dass ein Tier ernsthaft erkrankt. Ein Unterschied zwischen den einzelnen Parasitenarten besteht auch in deren Fortpflanzungsverhalten. Während bei den einen Parasiten der Ganze Lebenszyklus im selben Wirt stattfindet, brauchen andere wiederum einen oder sogar mehrere Zwischenwirte, um sich vermehren zu können. Speziell Parasiten mit einem Fortpflanzungszyklus stellen für unsere Tiere ein großes Risiko da, da es durch den doch eingeschränkten Lebensraum immer wieder zu Reinfektionen kommt.
Ferner können unsere Tiere auch von Endoparasiten befallen sein, ohne dass eine Erkrankung erfolgt. Das Abwehrsystem gesunder Tiere ist häufig in der Lage, die Parasiten in Schach zu halten. Jedoch kann durch Erkrankung, Stress usw. dieses Gleichgewicht schnell aus den Fugen geraten und die Parasiten können sich unkontrolliert vermehren.