Endoparasiten

Spulwürmer (Askariden)
Spulwürmer sind ca. 15-35mm lange, gelblich-weiße und kräftige Rundwürmer des Dünndarms und leben im mittleren Darmabschnitt, wo sie sich vom Blut des Wirtstieres ernähren.

Die Übertragung erfolgt oral durch die Aufnahme von Eiern oder infektiösen Larven mit kotverschmutztem Futter und Trinkwasser. Die Entwicklung vom Ei zur Wurm erfolgt ohne Zwischenwirt, jedoch können Regenwürmer als Stapelwirt für Eier und Larven fungieren.

Die weiblichen Spulwürmer setzten während ihres Lebens mehrere Millionen Eier ab die in der Außenwelt bei günstigen Bedingungen wie Wärme und Feuchtigkeit bis zu einem Jahr überlebensfähig bleiben. Trockenheit, zu hohe Temperatur und Sonneneinstrahlung jedoch töten sie ab.

Die ovalen und dickschaligen, ungefurchten Eier embryonieren außerhalb binnen 2-3 Wochen. In ihnen entwickeln sich nach zwei Häutungen etwa infektiöse Larven.

Nach der Aufnahme der Eier oder aber durch Aufnahme des Stapelwirts (Regenwurm), schlüpfen im Dünndarm des Tieres die Larven und bohren sich nach einer weiteren Häutung in die Schleimhaut der Darmzotten fest. Innerhalb von ca. 6 Wochen folgt im Darmlumen die Entwicklung zum adulten Wurm.

 

Wie verhält sich unser Tier:
Bei Massenbefall kann es zu Mattigkeit, Blutarmut, Durchfall, Appetitlosigkeit, Schwäche und Anämie, Abmagerung und Abnahme der Legetätigkeit kommen. Bei Jungtieren kann es zu erheblichen Aufzuchtverlusten kommen. Zusätzlich machen einige Larven eine Wanderung durch verschiedene Körpergewebe, die bei starkem Befall zusätzliche Schädigungen hervorrufen. Da auch die Darmschleimhaut geschädigt ist, kann es zu bakteriellen Sekundärinfektionen kommen.